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Engel der Vernichtung (2026)

Vier Schauspieler*innen warten in einem Filmset auf den Beginn ihres naechsten Drehs: Ein Remake ihres grossen Kinoerfolgs "Ghosts" soll entstehen. Doch das Filmteam erscheint nicht. Nach gescheiterten Versuchen, das Management zu erreichen und den Dreh selbst in die Hand zu nehmen, merken die Spieler*innen, dass sie den Ort nicht mehr verlassen koennen. Eine unsichtbare Grenze scheint sie auf dem Set einzuschliessen.

Zurueckgeworfen auf sich selbst, sind sie mit Alter, versaeumten Liebschaften, Neid, Krankheit und Sterblichkeit konfrontiert. Gleichzeitig erobert KI die Welt auch vor den Toren Hollywoods: Digitale Doubles, algorithmische Verjuengung und das Wiederbeleben verstorbener Kinogroessen verschieben die Zukunft von Schauspiel und Erzählen.

Vor diesem Gegenwartsphänomen eignet sich "Engel der Vernichtung" den Plot von Luis Bunuels surrealistischem Filmklassiker "Der Würgeengel" (1962) fuer die Bühne an. Durchgaengig von einer Livekamera begleitet, wird die Theaterbuehne zum Filmset und die Auffuehrung zum Live-Film. Die Arbeit verhandelt die Frage, was menschliche Praesenz noch wert ist, wenn KI jedes Laecheln perfekter und jedes Leiden glaubwürdiger darstellen kann.
Spiel Paul Behren
Vera Bommer
Jonathan Ferrari
Annina Hunziker
Regie/ Konzept Jonas Bernetta
Dramaturgie Kaija Knauer
Text Kaija Knauer
Jonas Bernetta
Bühne Ivalina Yapova
Videodesign Selina Pfeiffer
Livekamera Selina Pfeiffer
Irem Guengez
Musik Candid Ruetter
Kostüme Luca Tarelli
Liv Senn
Choreographie Paul Behren
Technische Leitung Micha Bietenhader
Regieassistenz Julie Cahannes
Produktionsleitung Ramun Bernetta
Bernetta Theaterproduktionen
Administration Adrian Faehndrich
Ko-Produktionshäuser Theater Chur
Kurtheater Baden
Theater Zug